Über mich
Franziska Markus, Psychologische Psychotherapeutin (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie), M.Sc. Rehabilitationspsychologin
Mein bisheriger Lebensweg
Ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung zur Justizfachangestellten absolviert und 11 Jahre beim Amtsgericht, Sozialgericht und Landessozialgericht gearbeitet. Hier habe ich auch mit psychisch erkrankten Menschen gearbeitet und vor allem auch einen Einblick in Sozialrecht und Verwaltungshandeln bekommen.
2009 entschloss ich mich zunächst in Teilzeit ein Psychologiestudium an der Fernuni Hagen zu beginnen. 2014 wechselte ich dann Vollzeit zu Rehabilitationspsychologie in Stendal. Während dessen absolvierte ich Praktika in einer Psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxis mit Substitutionsmöglichkeit (Methadonprogramm) und Schwerpunkt auf imaginatives psychodynamisches Arbeiten, Entspannungsverfahren und Gruppenpsychotherapie. Später war ich in der Elternberatung und Begleitung von Familien mit Frühgeborenen und Kindern mit körperlichen Beeinträchtigungen. Ich habe zudem ein Praktikum in der Neuropsychologie absolviert. Hier wurde mit Computerprogrammen Diagnostik gemacht und nach Schlaganfällen eine Reha-Maßnahme angeboten.
2017 schloss ich das Studium in Stendal ab und startete in die Psychotherapeutinnenausbildung (TP mit Körperpsychotherapieschwerpunkt). Die Praktischen Phasen absolvierte ich in der Akut-Psychosomatik, auf der halbgeschlossenen Akut-Suchtstation und in der Sucht-Rehabilitation. Zudem habe ich auch in der ambulanten Suchtberatung und Therapie sowie in der Psychosomatischen Rehabilitation gearbeitet.
Im Mai 2022 wurde ich approbiert zur Psychologischen Psychotherapeutin. Ich entschied mich, direkt meine eigene Privatpraxis mit Schwerpunkt auf ADHS und Autismus sowie Transitionsbegleitung zu gründen. Das sind alles Themen, die in meiner eigenen Ausbildung und im Studium zu kurz gekommen sind und für die ich erhebliche Bedarfe in der Versorgung sehe. Seit 2025 berate und supervidiere ich neurodivergente Fälle bei Kolleg*innen und biete Diagnostikfortbildungen an. Es sind immer mehr Schwerpunkte und Facetten hinzugekommen, wie die Begleitung von chronisch Kranken Menschen (ME/CFS, PMDS, Endometriose, Ehlers-Danlos-Syndrom). Im Dezember 2025 erfolgte eine Umbenennung meiner Privatpraxis in Fachpraxis für Neurodivergenz. Ich nehme daher bewusst keine neuen Patient*innen ohne einen Verdacht/gesicherter Diagnose auf Neurodivergenz auf. Ich habe zwar schon seit 2022 den Schwerpunkt meiner Praxis nicht verändert, möchte mit der Umbenennung sowohl für Kolleg*innen als auch für (potentielle) Patient*innen meine Spezialisierung besonders verdeutlichen.
Publikationen
Nachtwey, J. & Markus, F. (2019), Persönlichkeit und Bewährung im Studium. Die Neue Hochschule 2019(1), 22-25
Markus, F. (2017), Persönlichkeit und Bewährung im Studium (Masterarbeit, Hochschule Magdeburg-Stendal)
Markus, F. (2015), Regretting Motherhood. Entwicklung und Pre-Testung eines Item-Pools (Bachelorarbeit, Hochschule Magdeburg-Stendal)
Familienstand
verheiratet, 2 Kinder (2010 und 2020)
Mitgliedschaften und Vernetzung
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung e. V. (DPtV)
VLSP* – Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie e. V.
Intervisionsgruppen zur Transitionsbegleitung
Intervisionsgruppen zu Neurodiversität (ADHS/ASS)
Qualitätszirkel Chronisch Kranke (NRW, Online)
Lokale Intervisionsgruppe Spandau